Kleiner Knigge für Azubis

Geht, geht nicht - da geht noch was? Auf einmal ist es soweit: Du hast einen Ausbildungsplatz und darfst dich Azubi nennen. Aber wie wird der Chef begrüßt und Fettnäpfchen vermieden? Jetzt bloß nicht anecken. Gute Umgangsformen sind wichtig, um Missverständnisse mit Kunden, Vorgesetzten und Kollegen zu vermeiden. Von Bürokauffrau bis Dreher - der kleinste gemeinsame Nenner an gutem Benehmen ist Pflicht für ein gutes Klima. Hier gibt es 11 nützliche Tipps.


Lach doch mal!

Jetzt bloß nicht verkrampfen. Kopf hoch, lass die Schultern locker und lächeln nicht vergessen - ruhig bewusst. Das hebt die Laune und lockert tatsächlich.



Guten Morgen

Begrüße morgens deine Kollegen - ob Pförtner oder Geschäftsführer. Damit schenkst du ihnen gleichermaßen Aufmerksamkeit. Das ist wichtig für gute Zusammenarbeit. Lieber einmal zu viel gegrüßt als einmal zu wenig. Stelle dich anfangs den Kollegen vor, mit Vor- und Nachnamen.



Händedruck

Die Initiative zum Händedruck geht vom Ranghöheren aus. Reichen Kollegen oder Vorgesetzte dir die Hand, kannst du auch deine reichen. Ein kräftiger Händedruck wirkt dynamischer als ein schlaffer.



Durch Höflichkeit und Interesse punkten

Handy aus

Klingelnde Handytöne passen überhaupt nicht an den Arbeitsplatz. Das ist unhöflich und lenkt ab, besonders, wenn mehrere Menschen in einem Raum arbeiten. Das private Handy ist eben privat. Nutze die Mittagspause für diese Telefonate.



Durch Höflichkeit und Interesse punkten

Zeige durch kleine Gesten, wie Tür-aufhalten, dass du dich für deine neuen Kolleginnen und Kollegen interessierst und sie wahrnimmst. Vermeide es, in Gespräche reinzuplatzen. Halte im Gespräch Augenkontakt.



Du oder Sie?

Grundsätzlich werden Mitarbeiter im Unternehmen mit "Sie" angesprochen. Nur, wenn dir das "Du" angeboten wird, ist Duzen erlaubt.



Bauchfrei oder Jeans?

Ordentliche und saubere Kleidung muss sein. Viel nackte Haut (bauchfreie Tops) oder zerrissene Jeans sind unpassend.



E-Mail

Jede Mail ist wie eine persönliche Visitenkarte. Rechtschreibfehler müssen korrigiert, Betreff und Schlussformel vorhanden sein.



Achte auf Pünktlichkeit

Wertschätzung

Behandele alle gleichermaßen höflich und freundlich. Achte auch auf Pünktlichkeit.



Höflich auch am Telefon

Der Anrufer will wissen, ob er am Ziel angekommen ist. Nenne "dein" Unternehmen, die Abteilung, deinen Vornamen, deinen Nachnamen und den Tagesgruß. Das könnte sich z. B. so anhören: "Guten Tag, Firma ABC, Einkauf; mein Name ist Ferdinand Hummel." Lächele am Telefon und der Gesprächsteilnehmer hört es.



Papier und Stift

Nimm in eine Besprechung Papier (am besten gebunden in Heftform) und Stift mit. Du kannst wichtige Punkte festhalten und dadurch auch offensichtliches Interesse bekunden.



Fettnäpfchen

Da tappt jeder mal hinein. Keine Panik, freundlich bleiben und entschuldigen. Trau dich und frage ruhig nach, wenn du etwas nicht verstehst. Um Tritte ins Fettnäpfchen zu minimieren, lohnt es sich auch unter blog.azubister.net zu schauen. Dort stehen viele Tipps für gute Umgangsformen.

Wir wünschen einen erfolgreichen Start in die Ausbildung und viel Spaß im Unternehmen.